Muizenberg – Der Beginn einer großen Liebe

Muizenberg – Der Beginn einer großen Liebe

Wohnen in Muizenberg

Wir schulden euch noch einen Beitrag über unsere erste Destination in Südafrika, Muizenberg, diesen möchten wir heute nachreichen. Die ersten zehn Tage haben wir in Muizenberg verbracht. Die Stadt liegt südöstlich von Kapstadt am False Bay einer großen Bucht im Indischen Ozean. Unsere Wohnung befand sich direkt im Surfers Corner, der beliebtesten Ecke für Wellenreiten rund um Kapstadt. Während Bloubergstrand auf der anderen Seite am Atlantischen Ozean das Mekka für Kitesurfer ist. Nach Kapstadt braucht man, je nach Ziel, 15 bis 30 Minuten und deshalb haben wir von hier aus alle Unternehmungen rund um Kapstadt gestartet und haben von hier aus zum Beispiel den Tafelberg (Blogbeitrag hier) oder das Kap (hier) erkundet. Unsere Wohnung lag im Empire, einem Wohnblock, und war lediglich durch eine Straße vom Strand getrennt. Links und rechts von unserer Wohnung reihten sich Surfschulen, Surfshops und lässige Cafés aneinander. Das Surfen prägt den ganzen Ort. Spontan hatten wir allerdings unsere Pläne geändert und uns für Kitesurfen entschieden, dafür gab es in Muizenberg exakt eine Schule, da das Wellenreiten im Vordergrund steht. Dies zeigte sich auch in den Bedingungen fürs Kiten, denn wir hatten leider Pech mit dem Wind, der dafür logischerweise unabdingbar ist. Unser Glück war, dass schlechte Bedingungen für Kiter meist gute für Surfer bedeuten und so haben wir kurzerhand beides miteinander kombiniert.  

Surfen in Muizenberg

Die Bedingungen fürs Surfen waren perfekt – fürs Kiten also schlecht – und so entschieden wir uns für das Leihen von Equipment und einer Surfsession auf eigene Faust. Das Meer war voller Surfer und die langen Wellen kamen in gleichmäßigen Abständen an den Strand gerollt. Ich, Elli, habe zwar letztes Jahr einen einwöchigen Surfkurs gehabt, wer mich allerdings gesehen hat muss gedacht haben, er habe sich aufs Internet bezogen:-) Es war leider ziemlich erfolglos. Toli ist bislang auch nur zwei dreimal surfen gewesen, allerdings ohne professionelle Anleitung und hatte leider nicht sehr viel mehr Erfolg. Das zweite mal klappte es zwar etwas besser, aber von Surfen konnte noch keine Rede sein. Für Jeffreys Bay waren allerdings noch Lessons eingeplant und so haben wir es trotz des Misserfolgs genossen und mit den Wellen gekämpft und den ein oder anderen Bodysurf hingelegt;-) Mein größter Feind ist die Liegestütze und es ist noch einiges zu tun, der Muskelkater am nächsten Tag war mehr als deutlich.

Kiten in Muizenberg

Den Kitekurs haben wir im African Surfstore gebucht und hatten gleich am ersten Tag recht guten Wind, etwas wilden, aber genug um mit dem Kite zu üben. Wer sich mal Kitesurfer angeschaut hat,  kann ahnen welche Kraft so ein Kite kann. Schließlich schaffen die richtig guten Kiter Sprünge mit 20 bis 30 Metern Höhe und so lernt man zuerst am Land das lenken des Kites und den sicheren Umgang mit diesem. Im Laufe der Stunde wurde der Wind so stark, dass wir zwischendurch abgehoben sind und so hat sich unser Lehrer irgendwann für einen kleinen Lenkdrachen umentschieden und wir haben das Lenken mit einem kleineren Drachen geübt. Der Kite wird meist in Uhrzeiten am Windfenster gehalten und so kann die Richtung bestimmt werden, in welche der Kite den Surfer zieht. Wenn man die Uhrzeiten drauf hat geht es ab ins Wasser. Nach drei Stunden saß das Lenken des Drachens bei beiden und wir konnten uns darauf freuen in der nächsten Stunde ins Wasser zu dürfen. Leider machte uns der Wind einen Strich durch die Rechnung und wir konnten leider nicht weiterüben und mussten die Stunde abbrechen. Aufgrund der nur noch kurzen verbliebenen Zeit entschieden sich unsere Lehrer, ein junges kanadisches Pärchen, das dem Winter entfliehen wollte, uns Einzelunterricht zu geben und so starteten wir am Freitag gleichzeitig im Wasser. Diesmal hatten wir wirklich Glück mit dem Wind und so konnten wir am Nachmittag mit dem sogenannten Bodydraggen beginnen. Dabei geht es darum sich ohne Board vom Drachen durch das Wasser ziehen zu lassen. Leider gibt es keine Fotos von unseren ersten Erfolgen, da wir alle vier im Wasser waren und leider keine Zeit zum fotografieren fanden. Am Freitag schafften wir es beide bis zu den ersten Versuchen mit dem Board, dies gestaltete sich aufgrund der starken Wellen allerdings schwerer als angenommen und so vertagten wir den erneuten Versuch auf Samstag. Toli hat es am Samstag dann tatsächlich geschafft kurz aufs Brett zu kommen. Ich leider nicht ganz und so haben wir den Kurs aufgrund des Wetters nicht ganz auf dem Level beenden können wie gewünscht, aber mit Kolumbien kommt bald der nächste Kitespot und wir freuen uns schon auf hoffentlich guten Wind und etwas ruhigeres Wasser in Cartagena. 

Der Kite wird einsatzfähig gemacht. 

Die Zeit in Muizenberg hat definitiv Appetit auf mehr gemacht und wir wollen das (Kite)Surfen auf jeden Fall im Laufe unserer Reise verbessern und vertiefen. 

Veröffentlicht am: 3. Dezember 2018 von: Elli

2 Gedanken zu „Muizenberg – Der Beginn einer großen Liebe

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